G E S U N D H E I T   I S T   U N S E R   Z I E L ! ! ! 

 

Der Mops – und Pekingesen  Rassehunde – Verband, kurz MPRV, wurde am 01.01.2002 gegründet. Der Grund, hierfür waren die bestehenden Rassestandards bei Möpsen sowie bei Pekingesen.  

 

Durch die Umstrukturierung im Privatleben der Begründer, Anfang des Jahres 2009, war auch in den Reihen des Vereins und dessen Vorstand eine Reform von Nöten und ein weiteres Umdenken für die Zukunft mehr als angesagt.

In der heutigen Zeit, müssen die Bemühungen des MPRV e. V. Deutschland und dessen Züchter mehr darin liegen, vor allem gesunde Möpse zu züchten, die ihr hündisches Leben problemlos meistern können. Das gilt auch für die anderen Hunderassen, welche mittlerweile Einzug in den Verein gehalten haben. 
Denn leidet eine Rasse, die einem strengen Standard unterliegt unter diesem, haben Kritiker, die diese Rassen als Qualzuchten bezeichnen, natürlich recht. 
Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich eine bessere Atmung der Hunde nicht alleine an den langen Nasen ausmachen lässt, sondern viele andere Kriterien eine sehr große und wichtige Rolle spielen. 
Wenn in Zukunft der Nasenrücken unserer hervorgebrachten Möpse deshalb weniger, etwas oder deutlich länger hervorsteht,  ist das kein Mangel, sondern ein von uns gewolltes Ergebnis, dem mittlerweile jahrelange Beobachtungen zu Grunde liegen. Alle Züchter unseres Vereins werden aufgefordert, mehr Wert auf die Gesundheit des Mopses und der angeschlossenen Rassen zu legen. Denn alle haben ein Anrecht darauf, ihr Leben unbeschwert leben zu dürfen.
Seit Anfang 2009 ermöglichen wir unseren Züchtern,  aus den in der Vergangenheit gesammelten Erfahrungen und auch gemachten Fehlern heraus, sich fachlich sowie praktisch weiter zu bilden, um sich mit der Gesundheit und Zucht der Hunde, besser und vor allem verantwortungsvoller auseinander setzen zu können. Unsere Zuchten werden aus diesem Grund einer vermehrten tierärztlichen Kontrolle unterzogen. Nur so kann eine Gesunderhaltung der Molosser Rassen in den Zuchtstätten des Vereins auf Dauer gewährleistet sein.
Vor dem Rassestandard sollte in erster Linie nicht der Profit, sondern die Gesundheit der gezüchteten Hunde stehen. Dafür wird sich der MPRV e.V. Deutschland in Zukunft einsetzen.  
„Nur“ lange Nasen, waren gestern!

 

"Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind die, die bei sich selbst anfangen!" 
(Georg Bernard Shaw, 1856-1950; ir. Schriftsteller)

Rassestandard 1906

Der Rassestandard

Der Rassestandard ist nichts anderes, als die Beschreibung eines Hundes. Dabei steht im MPRV e.V. die Gesundheit über dem Rassestandard.

 

Rassestandard FCI:

Die Augen des Mopses sind dunkel und etwas vorstehend.
Es gibt keinen deutlich erkennbaren Fang, im Seitenprofil ist der Hund flach.
Die dicke Nasenfalte verdeckt den Nasenschwamm vollständig.
Beim Mops beträgt das Gewicht 6,3 bis 8,0 Kilo bei starkem Knochenbau.

 

 

MPRV-Standard:

Die Augen sind dunkel, gut eingebettet und niemals vorstehend.
Im Seitenprofil ist ein deutlicher Fang zu erkennen.
Die Nasenfalte ist mittig unterbrochen und nur minimal angedeutet.
Der Nasenschwamm liegt vollständig frei.
Beim Mops beträgt das Gewicht 8,0 bis 11,0 Kilo.

Bei den Hündinnen stimmt die Relation der Größe zu den Welpen nicht mehr, die Welpen sind für die bisher zu kleinwüchsigen Muttertiere zu groß. Es gibt Gebärschwierigkeiten. Durch den zu kurzen Fang sind die Hündinnen nicht in der Lage, ihre Welpen, wie jeder andere erwachsene Hund, abzunabeln, geschweige denn, sie im Fang zu transportieren.

Neues Ziel: Der Fang wird nach vorne verlagert, während die Nasenfalte nur noch seitlich angedeutet ist. Somit sind die Atemwege frei und der Mops kann unbehindert atmen. Die Hunde sind dann agiler und ausdauernder, da die Lebensqualität durch diese Änderungen erheblich gesteigert wird.

Uns liegt ein Gutachten vom Januar 2002 zur Auslegung des Tierschutzgesetzes vor. Beauftragter war das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. U. a. heißt es hier zu den Möpsen: "Durch Appelle konnten die Verbände jedoch nicht in ausreichendem Masse dazu bewegt werden, auf tierschutzwidrige Rassestandards zu verzichten und Übertypisierungen bei der Zuchtauswahl zu vermeiden".

Aus diesem Grund wurde das Tierschutzgesetz erweitert. Danach ist es verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen zu verändern, wenn damit gerechnet werden muss, dass bei der Nachzucht, den bio- oder gentechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten.